+++ 21. Oktober allgemeiner Arbeitsdienst +++

Opti Trophy mit 91 Meldungen

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Opti-Trophy 2014 im ASC

 

86 Optisegler, 42 in Gruppe A und 44 in B, kamen dieses Jahr zur Opti-Trophy in den Augsburger Segler Club an den Ammersee. Bedeckter Himmel mit kühlen Temperaturen - jedoch trocken- erwartete die ambitionierten Segler.

 Wettfahrtleiter Michi Erhardt entschied sich auf Grund der unklaren Wetterlage für einen Up und Down Kurs mit Verholertonne. So veranlasste ihn auch ein „brüchiger“ Südwind, eine zweimalige Startverschiebung bis 13:00 Uhr. Genug Zeit , Material zu optimieren und beim netten Casinoteam etwas zu essen.

Dann hieß es auslaufen zum immer noch stehenden Südwind.

Der erste Start um 13:45 unter blauem Peter machte schnell klar, dass die A-Segler sich untereinander so auf den Fersen bleiben, dass ein ganzes Drittel bis kurz vor dem Start über der Linie ist. Ein allgemeiner Rückruf klärte und so ging es im zweiten Versuch mit Black Flagg diszipliniert auf die Kreuz. Auch die Gruppe B startete verstärkt an der Starttonne, die bevorzugt schien.

Trotz Gates gab es an der Lee-Tonne so manches „Wooling“. Der abflauende Wind machte es nicht einfacher und so verkürzte Wettfahrtleiter Michi Erhardt den Kurs und setzte an das Ende der zweiten langen Kreuz das Ziel. Der „maue“ Wind machte schnell klar, dass weitere Startversuche zwecklos sind und so ging es im Schlepp ab in den Hafen.

Am Ende des Tages führte Felix Reith, SYC´87 in A und Finn Walter, MYC, auch Mitglied des ASC, in B.

Am Sonntag, bei erheblich freundlicherem Wetter, ging es gleich zügig aufs Wasser.

Dasselbe Szenario wie am Vortag. In Gruppe A ist blauer Peter wirkungslos. Allgemeiner Rückruf. Unter Black Flagg zieht die Meute sekundengenau mit Speed los. Kein Durchhängen der Startlinie, kein Blatt Papier passt zwischen Opti und Linie. Gleich im Anschluss startet Gruppe B „gechillter“. Der Südwind wurde schwächer und es hieß „laufen lassen, sauber nach den Bänseln segeln und kleine Dreher mitnehmen. Auf der Zielkreuz drehte der Wind dann stark auf Ost, sodass aus dem Anlieger sogar ein Zieleinlauf auf Raumschots wurde.

Man wartete etwas auf dem Wasser in der Hoffnung der Wind würde sich auf Nordost stabilisieren. Zeitvertreib waren Abhängen an den Motorbooten oder gegenseitiges Optikentern. Wohl eher ein Versehen in Anbetracht der noch so kalten Wassertemperaturen. Die Rufe der Optisegler: „Hafen, Hafen“ wurden immer lauter und nach einer Weile gings zum Mittagsessen in den Club.

Bei inzwischen sonnigem Wetter wurde eine dritte Wettfahrt, gleich unter Black Flagg um 14:00 Uhr gestartet und zügig durchgezogen. Ein Segler verschätzte sich, war über der Linie und wurde disqualifiziert. Auf dem verkürzten Kurs konnten Manche noch einen Norddreher gut nutzen und hatten dann im Ziel die Nase vorn. Michi Erhardt ließ die Segler sich nochmal für einen nächsten Start sammeln, aber der Wind war wieder zu löchrig und so blieb es bei insgesamt 3 Wettfahrten.

Wieder an Land wurde ein Protest in B verhandelt.

Es gab eine schöne Siegerehrung mit Silberbechern für das erste Drittel und allen Helfern, mitsamt der wunderbaren Versorgung durch das Casino, wurde gedankt.

Die Sieger, in A Jonathan Steidle, BYCUE und in B, Aniko Botscheck , HSC/DSC trugen die großen Opti-Trophy-Wanderpokale nach Hause und... wurden unter lautem „ Wasser, Wasser“ Gegröle kurz im Ammersee versenkt.

sg