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ASC Fuchsjagd 2020 - oder: Mindestabstand muss sein

Bestes Sommerwetter und „Corona“ - wie passt das für die ASC Fuchsjagd 2020 zusammen?

Ganz einfach: 15 Mannschaften machten sich auf ihren Booten bei schwachem Südost / Ost um 1 Bft. um 0830 Uhr auf die Pirsch, um den unbekannten Fuchs zu suchen und hielten dabei auf ihren Schiffen die Abstände ein, welche uns die Pandemievorschriften beschert haben und ganz besonders lobenswert - sie hielten auch den Mindestabstand zum Fuchs ein, denn die berühmten 1,5 m zwischen Personen wurden von den Jägern so interpretiert, dass mindestens 1,5 Seemeilen Abstand zum Fuchs einzuhalten sind.

Das gelang den Jägern dadurch, dass sie den im südlichen Jagdrevier unterhalb von Andechs liegenden Fuchs, die „Esse“ mit Stefan Holzey am Steuer, mit 12 Booten im nördlichen Jagdrevier suchten und entlang sämtlicher in Ost und West gelegenen Bojenfelder schlichen.

Allein Otto Morgenroth auf seiner H 26 und Heidi Köster auf dem 6er orientierten sich mehr inmitten des Ammersees, konnten aber die vor dem dunklen Hintergrund der östlichen Ufers liegende Esse nicht ausmachen.

In der südlichen Richtung suchte aber auch die Mannschaft der grünen Tempest mit Peter Breitenbach und Ulf Biegert und plötzlich machten diese in fast 1 Seemeile Entfernung die Esse aus und vermuteten richtig, dass dies der Fuchs sei (viele Boote waren ohnehin nicht auf dem See).

Der Wind war eingeschlafen - ausgeschlafen war aber das Team der Tempest: jeder griff sich ein Paddel und mit unglaublichem Körpereinsatz trieben Peter und Ulf die Tempest nach Süden, jeder Galeerensklave wäre blass vor Neid geworden, mit welcher Energie die beiden auf ihr Ziel zupaddelten.

Inzwischen wurde auch die Mannschaft der Esse aufmerksam, sah das herannahende grüne Boot und versuchte mit Schaukelbewegungen die Esse in Schwung zu bringen, denn Wind gab es immer noch nicht. Die Kinder des Steuermanns setzen sich ans Heck der Esse und versuchten mit heftigem Wassertreten und Strampeln das Boot voranzutreiben, vergeblich, unaufhaltsam kam das leichtere grüne Boot heran, es flogen die inzwischen zur Grundausstattung gehörenden Wasserbomben hin und her, mit großen Pumpguns wurden kräftige Wasserstrahle hin und her geschossen, aber alle Gegenwehr war vergeblich, denn letztendlich gab es in der an Backbord aufgestellten Mannschaftsmauer der Esse eine Lücke, Peter brachte die Tempest längsseits und den Jäger gelang, als ehemalige Handballer, um 11:00 Uhr der Wurf des Sandsäckens in das Cockpit der Esse.

Halali - der Fuchs war auch in 2020 erlegt worden.

Alle auf Sicherheitsabstand gebliebenen Mannschaften wurden informiert und die Teams begaben sich wieder in den ASC, um auf der Terrasse des Clubhauses Freibier zu genießen und die vom Gastronomen angebotenen Grillwürste.

Dem siegreichen Steuermann der Tempest, Peter Breitbach, wurde die Trophäe: das Fuchsbild (gestiftet von Elisabeth Ernicke-Goßner) überreicht - und nun kann sich Peter als 12. Jäger in Folge, der den Fuchs erlegt hat, auf dem Preis verewigen und durfte mit seinem Segel- und Paddelkameraden Ulf das hart erarbeitete Sieger-Bierchen genießen.

Ulli Standke / ASC

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